{"id":33270,"date":"2022-01-31T21:09:31","date_gmt":"2022-01-31T20:09:31","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.opaline-factory.ch\/opaline-wird-teil-der-bewegung-februar-ohne-supermaerkte\/"},"modified":"2022-10-27T08:00:56","modified_gmt":"2022-10-27T06:00:56","slug":"opaline-wird-teil-der-bewegung-februar-ohne-supermaerkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dev.opaline-factory.ch\/de\/opaline-wird-teil-der-bewegung-februar-ohne-supermaerkte\/","title":{"rendered":"Opaline wird Teil der Bewegung : Februar ohne Superm\u00e4rkte"},"content":{"rendered":"<h3>Ein ganzer Monat, in dem man nicht in den Supermarkt geht. Eine Zeit der Entschleunigung und erneuten Verbindung\u00a0mit der Natur und dem Menschen.<\/h3>\n<p>Die im Jahre 2017 in Neuenburg auf Anstoss des Kollektivs \u00ab<a href=\"https:\/\/envertetcontretout.ch\/\">En vert et contre tout<\/a>\u00bb (Gr\u00fcn und gegen alles) entstandene Initiative \u00ab<a href=\"https:\/\/envertetcontretout.ch\/category\/sans-supermarche\/\">Februar ohne Supermarkt<\/a>\u00bb hat zum Ziel, die Gesch\u00e4fte in der Nachbarschaft und die regionalen Erzeugerinnen und Erzeuger zu unterst\u00fctzen sowie die \u00f6kologischen Auswirkungen unseres Konsumverhaltens zu reduzieren. Die Verbraucherinnen und Verbraucher werden aufgefordert, im ganzen Monat Februar nicht in einem Supermarkt einzukaufen. <a href=\"http:\/\/www.opaline-factory.ch\">Opaline<\/a> tritt der Bewegung bei und schl\u00e4gt Ihnen vor, weniger, besser und lokal zu konsumieren um unser Handwerk und Erzeugerinnen und Erzeuger zu unterst\u00fctzen. Ohne unsere Konsum- und Einkaufsgewohnheiten komplett revolutionieren zu wollen, besteht das Ziel darin, einen Monat lang zu versuchen weniger und sehr bewusst zu konsumieren und, falls man Gefallen daran findet, diese Erfahrung auf den Rest des Jahres auszudehnen. Die Bewegung engagiert sich auch: Die Idee besteht darin, Superm\u00e4rkten zu zeigen, dass wir mit ihrer Preispolitik nicht zufrieden sind, mit der sie die kleinen Erzeuger und Nachbarschaftsl\u00e4den immer mehr unter Druck setzen. Wir sind auch nicht mit aufwendiger Verpackung einverstanden und damit, dass das ganze Jahr \u00fcber Produkte erh\u00e4ltlich sind, die Tausende von Kilometern zur\u00fccklegen m\u00fcssen, bevor sie bei uns eintreffen. Brauchen wir wirklich unbedingt rote Beeren im Winter, wo es doch im Februar an saisonalen Fr\u00fcchten und Gem\u00fcsesorten nicht fehlt?<\/p>\n<h4>Um diese Februar-Herausforderung gemeinsam zu bew\u00e4ltigen, verraten die Anh\u00e4nger eines Lebens ohne Supermarkt Ihnen nachfolgend einige Tipps und Tricks<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Erkunden Sie Ihre Nachbarschaft<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Oft haben wir alles, was wir brauchen, ganz in der N\u00e4he im Lebensmittelladen an der Ecke, in der B\u00e4ckerei am Ende der Strasse oder im neuen Unverpackt-Laden in unserem Stadtviertel. An diesen Orten treten wir nicht nur in direkten Kontakt mit den Menschen, die diese L\u00e4den f\u00fchren (oder darin arbeiten), sondern viel \u00f6fter, als man annehmen w\u00fcrde, sind auch die Preise nicht h\u00f6her als im Supermarkt, und langfristig wir sparen Geld. Wenn Sie dies lesen, m\u00f6gen Sie sicher unsere Fruchts\u00e4fte. Hier k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.opaline-factory.ch\/points-de-vente\/\">unsere Produkte<\/a> in Ihrem Nachbarschaftsladen finden.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Entdecken Sie die Heimlieferung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Immer mehr Bauernh\u00f6fe und lokale Gesch\u00e4fte bieten einen Heimlieferservice an. Ob mit dem Velo, mit der Bahn oder zu Fuss, (ok, manchmal auch mit dem Auto, aber 50 km sind nichts im Vergleich zu den Tausenden von Kilometern, die von den Anw\u00e4lten Neuseelands zur\u00fcckgelegt werden!), Ihre <a href=\"https:\/\/opashop.edirekt.app\/fr\">Produkte werden direkt zu Ihnen nach Hause<\/a> oder an Abholstellen in der N\u00e4he geliefert. F\u00fchren Sie doch gleich einmal eine kleine Internet-Suche durch, um herauszufinden, wer Heimlieferung mit geringer Umweltbelastung anbietet! Um nur einige unserer KollegInnen zu nennen, die Heimlieferung anbieten, <a href=\"https:\/\/geneve.magictomato.ch\/fr\/?showRegionPopup\">Magic Tomato<\/a> beliefert Sie aus dem \u00abUnverpackt-Laden illico &amp; \u00e9colo\u00bb (das sagt alles!), Les <a href=\"https:\/\/www.lesvelosdumarche.ch\">V\u00e9los du March\u00e9<\/a> liefern Ihnen Erzeugnisse vom Markt\u2026 mit dem Velo (oh ja!) und <a href=\"https:\/\/www.vitaverdura.ch\/\">VitaVerDura<\/a> bietet Ihnen ein E-commerce-Portal mit einem grossen Angebot an lokalen, handwerklichen und von der Produktion bis zum Verbrauch nachverfolgbaren Artikeln an. Wir, die Fans einer <a href=\"https:\/\/www.opaline-factory.ch\/points-de-vente\/\">umweltfreundlichen Lieferung<\/a> in der Schweiz, sind hier richtig.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gehen Sie auf den Markt!<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die lokalen M\u00e4rkte sind immer noch Orte f\u00fcr zwischenmenschliche Begegnungen und tolle Geschmackserlebnisse. Hier findet man alle saisonalen Fr\u00fcchte und Gem\u00fcsesorten, Brot frisch aus dem Ofen, Alpk\u00e4se und f\u00fcr die, die es m\u00f6gen, Fleisch von regionalen Bauernh\u00f6fen. Man trifft sich mit KollegInnen, begegnet Leuten, die man ewig nicht mehr gesehen hat. Der Markt ist mehr als ein Ort, um seine Eink\u00e4ufe zu erledigen, er ist ein Treffpunkt. Der grosse Vorteil der M\u00e4rkte: Sie bieten mehrere Preisklassen an und man kann an einem einzigen Ort seinen ganzen Wocheneinkauf erledigen. Auf dem Markt findet man immer wieder neue Anregungen und Inspirationen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Greifen Sie eher zu loser Ware oder hausgemachten Produkten!<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der grosse Vorteil der losen Ware besteht darin, dass man nur kauft, was man wirklich braucht, und unser Verbrauch an Plastik und \u00fcberfl\u00fcssigem Verpackungsmaterial aller Art reduziert wird. Also los, f\u00fcllen Sie Ihre Einkaufstasche mit wiederverwendbaren Beuteln und Beh\u00e4ltern, gehen Sie zum Unverpackt-Laden in Ihrer Nachbarschaft und kaufen Sie Teigwaren, Zerealien, Kr\u00e4uter, Mehl, Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse, Fruchtsaft (von Opaline) und fast alle Arten von Pflegeprodukten, die Sie f\u00fcr einen Monat brauchen. Mit unverpackten Produkten geht man zur\u00fcck zum Wesentlichen (wer sich nie zu einem Spontankauf an der Supermarktkasse hat verleiten lassen, Hand hoch!), und das ist ganz einfach wertvoll. F\u00fcr die Zauderer unter Ihnen: Beschaffen Sie sich Natron, weissen Weinessig, Salz, Bioseife und eine Zitrone, und schon haben Sie ein Mittel, um den Ausguss frei zu machen, ein Geschirrsp\u00fclmittel, ein Fleckenmittel und einen Mehrzweckreiniger. Die Freude am Selbermachen ist genau so gross wie die tats\u00e4chlichen Einsparungen f\u00fcr den Geldbeutel.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vorbei der Stress mit Einkaufslisten f\u00fcr frische Produkte.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Vorteil des Einkaufs in den Nachbarschaftsl\u00e4den, die oft lokale Produkte verkaufen, besteht darin, dass unsere Mahlzeiten direkt von den Jahreszeiten inspiriert werden. Ein Fest mit roten Beeren und Tomatensalaten im Sommer, w\u00e4rmende K\u00fcrbissuppen im Herbst, Chicoree mit Schinken im Sommer und leckere Spargelcremesuppen im Fr\u00fchling, jede Jahreszeit bietet unz\u00e4hlige Geschmackserlebnisse. Sie m\u00fcssen keine Einkaufsliste mehr schreiben, lasse Sie sich vom Angebot in den verschiedenen Jahreszeiten inspirieren! Im Februar lieben wir Randen, R\u00fcebli, alle Kohlsorten, Endivien, Kiwis, Portulak etc. Eine umfassende Liste der Produkte f\u00fcr nachhaltigen Konsum in der Schweiz finden Sie im WWF-F\u00fchrer mit den <a href=\"https:\/\/www.wwf.ch\/fr\/guide-fruits-et-legumes\">Fr\u00fcchten und Gem\u00fcsesorten<\/a>, die man je nach Jahreszeit essen sollte.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Und vor allem ohne Druck und mit jede Menge Freude<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Denn unser letzter Tipp ist, sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Wenn man ab und zu doch in den Supermarkt muss, ist das auch nicht das Ende der Welt. Wichtig ist, Freude an der Methode zu entwickeln (Einkaufen ohne Neonlicht und endlose Warteschlangen, das ist schon nett), die ErzeugerInnen in unserer Region und die Nachbarschaftsl\u00e4den so gut man kann zu unterst\u00fctzen. Die brauchen das mehr als die Superm\u00e4rkte, aber wir haben manchmal ein hektisches Leben, also lassen Sie uns jeden Schritt in die richtige Richtung feiern und vergessen wir das Schuldgef\u00fchl, nicht perfekt zu sein (es ist ein wohl geh\u00fctetes Geheimnis: Perfektion gibt es nicht!). Wir machen es alle so gut wir k\u00f6nnen und das ist \u00abperfekt\u00bb genug!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein ganzer Monat, in dem man nicht in den Supermarkt geht. Eine Zeit der Entschleunigung und erneuten Verbindung\u00a0mit der Natur und dem Menschen. 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